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hier:Leben Bühnenproduktionen

Das Produktions- und Performance-Label hier:Leben Bühnenproduktionen wurde von Martin G. Berger und Tim Sandweg gegründet. Neben experimentellen Zugriffen auf unterhaltende Musiktheaterformen beschäftigt sich das Label mit performativen Aktionen und Bühnen-Performances. Als interdisziplinäres Team versuchen Berger und Sandweg in ihren Projekten verschiedene ästhetische Ansätze und Spielweisen zu verbinden, die nicht zwangsläufig aus den Bereichen der darstellenden Kunst kommen müssen. Dabei gilt ihr Interesse besonders dem Hochkulturellen im Trivialen und dem Trivialen im Hochkulturellen, der Grenze zwischen Ernst und Unterhaltung.

hier:Leben verfolgt den Ansatz, zum einen mit und in seinen Projekten zu leben und damit die Grenzen von Fiktion und realem Leben auszuloten, zum anderen in seinen Arbeiten immer einen starkem Bezug zum „hier“ zu leisten – sei es der spezifische Raum, der soziopolitische oder historische Kontext, der Ort oder die Zeit, in der oder zu der die Projekte stattfinden.

Die Gesellschafter

Martin G. Berger
arbeitet als Regisseur, Autor und Übersetzer. Regiearbeiten u.a. „Im Schatten des Maulbeerbaums“ (Staatsoper Hannover/Ballhof Eins, 2013), die Musical-Installation „Grey Gardens“ (hier:Leben-Produktion in der Villa Elisabeth Berlin, 2013), „Leben auf Lager“ (Staatsoper Hannover/Lager, 2012), das Live-Hörspiel „Anyone Can Whistle“ (hier:Leben-Produktion in der ufaFabrik Berlin, 2012), „Das schlaue Gretchen“ (Theater Dortmund, 2011). Autor mehrerer Musicals und Hörspiele, u.a. „Krawall“ (Uraufführung November 2013, Staatsoper Hannover/Ballhof Eins), „Galathea bleibt.“ (hier:Leben-Produktion in der Staatsoper Hannover und dem Zebrano-Theater Berlin, 2012/13). Verschiedene Performances, zuletzt „Der beste Freund des Menschen. Eine sexistische Revue“ (Hannover 2013). Er übersetzte u.a. die Musicals „Anyone Can Whistle“ und „Hope“. Berger ist seit der Spielzeit 2011/12 Assistent und Abendspielleiter an der Staatsoper Hannover.

Tim Sandweg
studierte Theaterwissenschaft und Deutsche Philologie an der Freien Universität Berlin. Von 2009 bis 2014 Dramaturg am Puppentheater Magdeburg. Stückentwicklungen und Performances wie die Lecture Performance „Früher war mehr Puppe. Eine Erklärshow über das Figurentheater“ (Puppentheater Magdeburg, 2011) oder das Objekttheater „Liebe nach Rezept“ (Puppentheater Magdeburg, 2012) sowie diverse Projekte mit hier:Leben. Lehrauftrag am Studiengang Figurentheater der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. Redaktionsmitglied des Magazins für Puppen-, Figuren- und Objekttheater „double“, Arbeiten als Rezensent (u.a. für „Die deutsche Bühne"). Arbeiten als Theaterautor, verlegt beim Theaterverlag Hofmann-Paul, sowie Theatermusiker. Er übernimmt zur Spielzeit 2015/16 die Künstlerische Leitung der Berliner Spielstätte für Figurentheater "Schaubude".

Beteiligte Künstlerinnen und Künstler

Miriam Fehlker studierte Theaterwissenschaft, Deutsche Philologie und Nordamerikastudien an der Freien Universität Berlin und war von 2011 bis 2014 als Regieassistentin am Theater Augsburg tätig. Dort feierte sie ihr Regiedebüt mit Gotthold Ephraim Lessings „Philotas“. Neben weiteren szenischen Projekten am Haus („Holy Night Dinner“, „Quick and Dirty“, „Lange Nacht der Kirchen und Klöster“) realisierte sie außerdem „Das Jalta-Spiel“ nach Tschechow (Theater im Kino, Berlin 2009) und die dokumentarische Installation „Ein Platz an der Sonne/Normales Leben“ im Grandhotel Cosmopolis (Augsburg 2012). Für hier:Leben war sie bereits als Dramaturgin bei dem Avantgarde-Musical „Celebration“ (Berlin 2009) tätig und arbeitet seit "Sehnsucht nach der BRD" regelmäßig mit hier:Leben.

Sarah-Katharina Karl schloss ihr Studium der Architektur an der Leibniz Universität Hannover und der TU Delft in den Niederlanden 2010 mit dem Diplom ab. Während ihres Studiums gewann sie diverse studentische Wettbewerbe und arbeitete bereits freiberuflich für Architekturbüros. Von 2010 bis 2013 war sie als Bühnenbildassistentin an der Staatsoper Hannover engagiert. Eigenverantwortlich entstanden während dieser Zeit Arbeiten mit Martin G. Berger, wie „Galathea bleibt“, „Grey Gardens“, „Im Schatten des Maulbeerbaums“ und „Krawall“. Seit 2013 ist sie freiberuflich als Bühnenbildnerin und Architektin tätig.

Daniel M. G. Weiß absolvierte eine Ausbildung zum Fotografen, bevor er von 2008 bis 2013 an der FH Hannover Kommunikationsdesign studierte. Er arbeitet seit 2005 als selbstständiger Fotograf und seit 2010 als Cutter und Kameramann, aktuell bei der Agentur Kochstrasse in Hannover. Er war bei mehreren Musikvideos, Kurz- und Imagefilmen als Kameramann, Cutter und Regisseur beteiligt und zeichnete außerdem verantwortlich für die Videoinstallationen in „Così Fan Tutte“ (Regie: Alexander Charim, Staatsoper Hannover, 2012). Für „Sehnsucht nach der BRD“ steuert er erstmals Videos zu einer „hier:Leben“-Produktion bei. www.photographo.de

Michael Lohmann stammt aus Hannover und studierte Musik- und Theaterwissenschaft in Leipzig. Seit Abschluss seines Studiums ist er als freier Theatermusiker und -macher tätig. Er arbeitete als Musiker und Musikalischer Leiter unter anderem am Theater der jungen Welt Leipzig, LOFFT Leipzig, Schauspiel Frankfurt, Theater Freiburg, Theater Rudolstadt, Landestheater Marburg, Theater Vorpommern, Theater Osnabrück. Daneben entwickelte er als Regisseur und Librettist zahlreiche Musiktheaterprojekte für Kinder und Jugendliche, u.a. „Schattenraum“ mit dem Quilisma Jugendchor und der NDR Radiophilharmonie. Seine künstlerische Arbeit komplettiert er als Komponist im Medien- und Filmbereich und als Gitarrist, Sänger sowie Chorleiter. „Sehnsucht nach der BRD“ ist seine erste Arbeit mit „hier:Leben“.

Florian Feisel, geboren in Gummersbach, absolvierte eine Ausbildung als Schauspieler, bevor er das Studium der Puppenspielkunst an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin aufnahm, das er 2003 mit dem Diplom abschloss. Seitdem arbeitet er als Performer und Puppenspieler. Realisierung von Installationen, Soloprojekten wie „babelfish SHRINK“ oder die Lecture Performance „Puppen sterben besser“, Workshops, Regiearbeiten und Co-Produktionen, unter anderem „Der Hobbit“ und „Krabat“ mit dem Figurentheater Wilde & Vogel. Seine Projekte wurden international von Veranstaltern und Festivals eingeladen. Seit 2012 ist Florian Feisel Professor für Figurentheater an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. www.florianfeisel.de

 

 
 
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